Formenbau
Der nächste Schritt im Fertigungsprozess nach der finalen Prototypenfreigabe ist der Druckguss. Die Formenherstellung erfordert feinstes Schleifen, und bei komplexen Montagekonstruktionen ist viel Zeit für Polieren und Feinbearbeitung nötig. Jedes Montagekonstruktionsmodell wird nach dem fertigen Formteil gefertigt; die in diesem Prozess verwendeten Standards werden eingehalten.
Formenzuweisung
Das Fertigungsprozessmodell ist komplexer und vielschichtiger. Im Entlademodus erfolgt die manuelle Dateneingabe, wofür eine Zuordnung zum Werkzeug erforderlich ist. Je mehr Teile montiert werden, desto mehr Werkzeugsätze werden benötigt, was natürlich zu höheren Werkzeugkosten führt. Es werden hochwertige Werkzeuge aus Zinklegierung, ABS, PVC und SDU verwendet.

Formenproduktionszyklus
Je höher die Qualitätsanforderungen an das Produktmodell sind, desto höher ist die Genauigkeit der Form, wodurch sich die Formherstellungszeit entsprechend verlängert. Im Allgemeinen beträgt die Formherstellungszeit etwa 100 Tage.


Spritzguss und Druckguss
Nach Abschluss des Formprozesses folgen Druckguss und Spritzguss. Damit ist die Vorformungsphase abgeschlossen.
Metall-Druckguss
Das Produktmodell enthält im Allgemeinen Metallteile, Metallformteile im Druckgussverfahren erfordern die Verwendung eines Piloten.



Injektion
Modell des Produkts in der Probefertigung mittels Kunststoffspritzguss.

Zyklen
Die Zykluszeit für das Spritzgießen beträgt 10 Tage. Je länger die Zykluszeit, desto größer die Produktionszahl.
Qualitätsprüfung
Im nächsten Schritt der Probeproduktion nach dem Druckguss- bzw. Spritzgussverfahren wird die Qualität geprüft.
Dieser Schritt dient der Überprüfung der Effektivität der Formenherstellung sowie der Machbarkeit der Positionierung der Produktqualität.